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Warum machen wir in Rheinbischofsheim bei dem Ökumenischen Jugendprojekt Mahnmal mit?


Das Mahnmal zur Erinnerung an die deportierten badischen Jüdinnen und Juden ist Teil des Ökumenischen Jugendprojekts Mahnmal. An diesem Projekt beteiligen sich Jugendgruppen, Konfirmanden- und Firmgruppen sowie Schulklassen aus den 137 Deportationsorten. 

Rheinbischofsheim ist einer dieser 137 Deportationsorte in Baden. Wir setzen uns mit der Geschichte und dem Schicksal der aus ihrer Gemeinde deportierten jüdischen Bürger auseinander. Dabei gestalten wir zwei identische Gedenksteine. Einer wird zur Erinnerung an die Deportierten in Rheinbischofsheim aufgestellt, der andere wird Teil des zentralen Mahnmals in Neckarzimmern, dessen künstlerische Gestaltung aus der Hand des Gondelsheimer Künstlers Karl Vollmer stammt, der auch die Bodenskulptur entworfen hat. Am Gedenktag 22. Oktober 2006 waren 45 Steine auf dem großen Betonstern versammelt, 2007 waren es bereits 60. Jedes Jahr kommen neue dazu. Das Projekt ist erst abgeschlossen, wenn alle 137 Steine aus den 137 Deportationsorten auf der Bodenskulptur versammelt sind. Dazu wollen wir die Konfirmanden des Jahrganges 2008/2009 mit ihrem Konfi-Team der Kirchengemeinde Rheinbischofsheim und Gymnasiasten des Anne-Frank-Gymnasiums Rheinbischofsheim mit einigen engagierten Lehrkräften - unseren Beitrag leisten. Wir bitten um Unterstützung

Weitere Informationsquelle unter www.mahnmal-projekt.de.

 

    
    

Im Anne-Frank-Gymnasium entsteht durch eine Schülergrupe mit Lehrerin Christine Seiler das Rheinbischofsheimer Mahnmal, das an die Deportation Badischer Juden in unserem Ort erinnern soll. Der Stein wird zweifach angefertigt; ein Stein wird in Rheinbischofsheim bleiben - wo? - wir suchen noch einen geeigneten Standort in Bische! Helfen Sie uns mit beim Suchen!
Der andere Stein kommt zum zentralen Mahnmal nach Neckarzimmern.

 

   

    

    

  

  

    


             Fotos:    C. Seiler