Im Rahmen des Unterrichtsschwerpunktes Judentum besuchten wir das Museum und bekamen eine interessante Führung mit vielen Geschichten und Erklärungen zu jüdischer Glaubenswelt und Brauchtum. Wir kamen dabei auch unerwartet mit dem Thema unseres Mahnmales in Berührung. Im Museum erfuhren wir, daß es einen alten Brauch gab, Gras auf einen Grabstein zu legen. Das sich aufrichtende Gras galt als ein Zeichen der Auferstehung. Damit aber der Wind das Gras nicht verwehte, legte man Steine auf das Gras, wobei im Lauf der Zeit allein der Stein blieb und die Bedeutung auch der Grasbüschel übernahm.
Die Steine wollen also Hinweis auf die Auferstehung sein!
Ebenso spannend wie die Hinfahrt (die Gruppe hatte sich verloren und fuhr gewaltige Umwege, wobei wir dennoch rechtzeitig ankamen - und, biblisch vollkommen korrekt, die ersten die letzten waren!), gestaltete sich auch die Rückfahrrt, als Pfarrer Kubach, weil er die spezielle Zahlstelle auf der Autobahn nicht kannte, rückwärts gegen die Warteschlange anfuhr und ein kleines Chaos verursachte. Dank an die Barmherzigen, die Sinn für Vergebung und Freude am Lächeln haben! Angekommen sind wir alle noch rechtzeitig und gefüllt mit vielen interessanten Wissensdaten. 

    

Das elsässisch-jüdische Museum            In der ehemaligen Synagoge erklärt uns    ... und die Geheimnisse der Menorah
steht mitten in Bouxwiller                           Frau Sommer die Judenschule ...

    

Frau Sommer demonstriert das              Eine Fülle spannender historisch-                           Tierkreiszeichen
Untertauchen in der Mikwe                    spiritueller Dokumente                           

    

Bei diesen Grabsteinen erfuhren wir          Nach spannender Hinfahrt geht es 
etwas zum Geheimnis der Steine              jetzt wieder auf die abenteuerliche
an den jüdischen Grabmälern                  Rückfahrt